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HTTP Error 500: Cloudflare erklärt weit verbreiteten Ausfall

Viele Online-Dienste waren am Dienstagmorgen gar nicht oder nur eingeschränkt erreichbar. Die Suche nach Hinweisen verwies auf den DDoS-Schutzdienstanbieter Cloudflare. Nach anfänglicher Unkenntnis der Hintergründe ist nun eine umfassende Analyse möglich. Du hast einen Fehler gemacht. Keine Wirkung für etwa eine Stunde
Als erstes das Ereignis: Heute Morgen um 8:27 Uhr fiel das Rechenzentrum des kritischen Dienstleisters Cloudflare aus, was wiederum dafür sorgte, dass der Zugriff auf viele Internetadressen je nach Standort nur über HTTP-Error-500-Seiten bestätigt wurde.

Betroffen waren Dienste wie Discord, Twitter, NordVPN und Shopify, aber auch von Google und Coinbase gab es Meldungen. Nicht zuletzt waren auch Gameserver wie League of Legends und Genshin Impact betroffen. Mehr als eine Stunde nach dem ersten Ausfall waren jedoch alle Probleme wieder behoben.

Der Ausfall betraf zwischenzeitlich 50 % der gesamten Anfragen

Über die Ursache gab es zunächst nicht viel zu entdecken, aber Cloudflare schrieb schnell einen ausführlichen Blogbeitrag, in dem die Probleme detailliert beschrieben wurden. Zunächst wurde bestätigt, dass zwischen 8:27 Uhr und 9:42 Uhr deutscher Zeit insgesamt 19 Standorte ausgefallen sind. Diese wurden jedoch nicht durch den Angriff ausgelöst, sondern durch Cloudflare selbst.

Leider wickeln diese 19 Standorte einen erheblichen Teil unseres weltweiten Datenverkehrs ab“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Grund für das Problem: Es handele sich eigentlich um eine „erhöhte Ausfallsicherheit“. Kritisch sei aber, wie die Entwickler beschreiben, das IP-Adressvergabesystem gewesen versehentlich falsch konfiguriert Aufgrund der Art des Fehlers war es für Cloudflare-Ingenieure schwierig, die störende Änderung rückgängig zu machen.

Das Problem liegt in einer Fehlkonfiguration eines Protokolls namens BGP

Abhängigkeit deutlich
Cloudflare macht keinen Hehl daraus, dass die Ausfälle an einem sehr kritischen Punkt des Netzwerks zu verzeichnen waren. Das zeige sich gut an der deutlich reduzierten Menge der erfolgreichen HTTP-Anfragen, die weltweit während des Vorfalls bearbeitet wurden. „Obwohl diese Standorte nur 4 Prozent unseres gesamten Netzes ausmachen, waren 50 Prozent der gesamten Anfragen von dem Ausfall betroffen“, so das Unternehmen.

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