• Di. Nov 29th, 2022

Ukraine News 24/7

Ukraine news und rund um die Welt

Selenskyj-Berater plant Gegenoffensive, Tote in Charkiw

VonAdmin0077

Jun 22, 2022 , , , ,

Ein ukrainischer Präsidentenberater ist zuversichtlich, dass der Krieg gewonnen wird. Bei dem Angriff auf Charkow kamen 15 Menschen ums Leben. Das war in jener Nacht.

Ein ukrainischer Soldat feuert mit einer französischen Caesar-Panzerhaubitze auf russische Stellungen. © Aris Messinis/​AFP/​Getty Images

Selenskyjs Wirtschaftsberater Alexander Rodnjanski äußerte sich zuversichtlich über den Sieg seines Landes über Russland. „Wir können den Krieg gewinnen“, sagte er in der ARD-Sendung Maischberger. Er hofft, dass die Gegenoffensive im August beginnen wird. Unterstützung aus dem Ausland ist nötiger denn je und eingetroffen, aber bis Waffen zum Einsatz kommen, wird es noch eine Weile dauern. Auf jeden Fall sollte man sich nicht der Illusion eines dauerhaften Friedens mit Russland hingeben.

Unter Präsident Wladimir Putin geht es den Nachbarn um Imperialismus – „Das wird so bleiben.“ Kurz vor der Entscheidung über den möglichen EU-Beitrittskandidaten der Ukraine forderte Präsident Wolodymyr Wolodymyr Selenskyj weitere Sanktionen gegen Russland. „Russland muss wegen des Krieges und seiner aggressiven antieuropäischen Politik zunehmend unter Druck geraten“, sagte der ukrainische Staatschef am Mittwochabend in einer Videoansprache.

Ukrainischen Quellen zufolge wurden bei einem russischen Angriff in der Region Charkiw in der Ostukraine 14 Erwachsene und ein Kind getötet. 16 weitere wurden verletzt. Laut Gouverneur Pavel Kirilenko wurde in der Region Donezk ein Zivilist getötet und 19 weitere verletzt. Diese Informationen können nicht unabhängig überprüft werden.

Eine kurze Nacht:

Die Kämpfe in der Ostukraine gehen weiter, wobei ukrainische Truppen in den Städten Solot und Shirsk bedroht sind, so der ukrainische Generalstab.

Laut russischen Quellen liegen derzeit 70 Schiffe aus 16 Ländern in sechs ukrainischen Häfen fest. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums konnte die ukrainische Armee aufgrund der hohen Gefahr von Beschuss und Minen durch die ukrainische Armee nicht ungehindert in See stechen.

Andererseits hat die Ukraine – einer der größten Getreideexporteure der Welt – Russland dafür kritisiert, dass es eine Nahrungsmittelkrise verursacht hat, insbesondere im globalen Süden, indem es ukrainische Häfen blockiert, um Getreideexporte zu verhindern.

Laut russischen Quellen werden türkische Vertreter nächste Woche zu Gesprächen über blockierte Exporte nach Moskau reisen.

Angesichts der kriegsbedingt steigenden Preise hat Finanzminister Christian Lindner angekündigt, dass die Bundesbürger in eine Phase chronischer Armut eintreten werden. „Meine Sorge ist, dass wir in Wochen und Monaten eine sehr besorgniserregende Situation haben könnten“, sagte der Lib-Dem-Politiker im ZDF-heute-Journal.

„Es geht um drei bis vier Jahre, vielleicht fünf Jahre Knappheit. Das müssen wir herausfinden.“Eine Entscheidung über den möglichen Status der Ukraine als EU-Beitrittskandidat steht nun unmittelbar bevor. EU-Ratspräsident Charles Michel plädierte dafür, ihr und ihrem kleinen Nachbarn Moldawien den Status zu verleihen.